Rückblick auf den Sportlergottesdienst am 3. November 2002
Aus dem Vollen schöpfen

im evangelischen Gemeindehaus in Rutesheim

Zu diesem Thema hielt uns Hannes Schmidts die Predigt und er hatte Marc Heinzelmann als Interviewgast mitgebracht, nachdem Sonja Metz leider nicht kommen konnte, da sie ins Krankenhaus musste.

Unsere prima aufeinander eingestellte SPOGO Band stimmte uns ein auf diesen schönen Gottesdienst.

Heidi Kaufmann und Nadine Illi vom Turn- und Tanzteam / SRS boten uns einen Vorgeschmack auf der nächsten Gottesdienst und tanzten zu zwei Liedern.

Hannes, als Geschäftsführer von SRS wurde kurz vorgestellt und er wiederum interviewte Marc nachdem er uns einen kurzen Videozusammenschnitt von Großen Preis von Altenkirchen gezeigt hatte, dem Radrennen, das SRS seit einigen Jahren verantwortet.

Marc war damals als Juniorenfahrer beim ersten Radrennen 1986 dabei, er gewann das Rennen und am gleichen Wochenende ein zweites - sein einziger Doppelsieg an einem Wochenende, wie er bekannte. Er hatte eine erfolgreiche Amateurlaufbahn begonnen und hart dafür gearbeitet. Doch irgendwann kam der Bruch, er beendete abrupt seine Laufbahn und auch seine Beziehung zu Gott war gestört, trotzdem landete er als Praktikant bei SRS. Dort fing er sich wieder, bekam ein Berufsziel und sein Leben kam wieder in eine gute Bahn. Er wurde beruflich erfolgreich, doch wurde im Interview deutlich dass er sich darauf nicht verlässt, sondern dass die Grundlage seines Lebens die Beziehung zu Jesus ist. Vieles ist nicht machbar oder erzwingbar, so wie er es gerade bei seinem todkranken Onkel erlebt. Er ist darauf angewiesen, in engen Verbindung zu Gott zu leben und dann kann er das Leben ausschöpfen trotz schwieriger Lebensabschnitte.

Hannes zeigte in seiner Predigt auf, das unsere Gesellschaft davon bestimmt ist, dass jeder das Leben in vollen Zügen genießen will - ich will alles und zwar sofort - das ist unser Motto. Und wenn's dann mal eben nicht ganz so toll läuft, sprich, ganz so voll ist, dann macht sich Frust breit, siehe aktuelle politische Lage oder Fußball.

Wir haben auch Angst davor, etwas zu verpassen.

Jesus bietet uns an, er verspricht sozusagen, dass wir bei ihm immer aus dem Vollen schöpfen können. Johannes 10 Vers10: "Ich bin gekommen, auf dass sie Leben haben, und zwar im Überfluss." Teilen wir die negative Aussage über das Leben:

Das Leben ist eine Strafe, welche die Menschen verbüßen für das Verbrechen, geboren zu sein - oder erfahren wir das Leben im Überfluss, das Jesus anbietet?

Was bedeutet das für unsere Vergangenheit, die Gegenwart und unsere Zukunft ?

1) Vergangenheit

Den Mist, den wir gebaut haben, würden wir gerne vergessen, aber andere erinnern uns oft dran, wenn wir versuchen es zu verdrängen.

Es gibt so viele Situationen, in denen wir schuldig wurden und das belastet uns.

Gott macht uns ein Angebot der Vergebung in Jesaja 44 Vers 22 "Ich habe eure ganze Schuld vergeben, sie ist verschwunden wie der Nebel vor der Sonne.

Deshalb erinnert uns Petrus, ein Jünger von Jesus: Denkt an Jesus Christus,der einmal für die Menschen gestorben ist, der Schuldlose starb für die Schuldigen.

2) Die Gegenwart

Wir leben viel zu wenig in der Gegenwart. Immer träumen wir von anderen Zeiten und sind viel zu wenig bewusst dankbar, für das was wir haben.

Und wenn wir in der Gegenwart leben, machen wir uns Sorgen. Doch auch hier gilt das Angebot Jesu von dem erfüllten Leben, er verspricht uns: "Ich bin bei Euch alle Tage"

Weil Jesus genau weiß, dass wir Angst haben, dass wir uns Sorgen machen, sagt er uns, dass er bei uns ist. Auch als Christ hat man eine Menge Sorgen - aber ich weiß, mit wem ich sie bereden kann, ja noch mehr, wem ich sie abgeben darf.

Weil er mich doch geschaffen hat, kennt er mich gut und ist er auch bemüht um meine Seele.

Doch nicht nur Sorgen darf ich Jesus sagen, sondern ihm auch für die Erfolge danken.

Christen können ausgelassen feiern, weil sie wissen, wem sie Erfolg, Gesundheit und Wohlstand zu verdanken haben. Wir haben heute oft das Feiern vergessen, die Bibel ist voll von Feiern und Festen, der Himmel wird uns unter anderem vorgestellt als ein großes Fest.

3) die Zukunft

Jesu Angebot von Leben mit höchster Qualität gilt aber auch für die Zukunft.

Doch die meisten Menschen unserer Zeit verbinden mit der Zukunft Angst, keine Hoffnung.

Man sehnt sich nach Leuten die Antworten haben, Antworten für die Zukunft.

Jesus bietet Leben im Überfluss und er vereint die Antworten auf unsere Fragen in dem Satz:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14 Vers 6

Und mit dieser Antwort deutet er nicht nur die Lösungen für die Zukunft an, sondern er behandelt alle existentiellen Fragen unseres Lebens:

Hoffnung durch Jesus, weil er Weg, Wahrheit und Leben ist.

Allerdings ist der Bibelvers hier nicht zu Ende, er geht weiter:

Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Und spätestens hier macht uns dieser Vers und das Evangelium immer wieder Mühe: Denn diese Exklusivität beinhaltet eben die Möglichkeit,

Wie gerne wären wir hier toleranter, wie gerne würden wir doch nur die positiven Dinge des Christseins weitersagen ohne zu erwähnen, dass es auch ein Zuspät gibt . Gerne berichten wir von den Erfahrungen, die wir im praktischen Leben mit Jesus gemacht haben, aber wir reden so ungern davon, dass, wer nicht Jesus gesehen hat ,auch den Vater nicht sehen kann.

Römer 6 Vers 23 sagt uns: "Die Sünde zahlt ihren Lohn: den Tod"

Gott dagegen macht uns ein unverdientes Geschenk - durch Jesus Christus schenkt er uns ein Leben, das keinen Tod mehr kennt. In ihm haben wir ewiges Leben.

Menschen, die von dem Angebot Jesu Gebrauch machen, dürfen wissen, dass sie ewig leben, dass sie einmal bei Jesus sein werden.

Er macht uns ein unverdientes Geschenk. Die Frage an uns ist, wie gehen wir mit Geschenken um?

Wann packe ich dieses Geschenk aus?

Und hier ein paar Impressionen...