Bericht vom 5. Sportlergottesdienst am 02.06.2002
You're safe - you're out

Es war ein wunderschöner sonniger Sonntagabend - starke Konkurrenz für einen Gottesdienst. Wir waren ca. 60 Leute und die Rückmeldung unserer Gäste war positiv und zufrieden. Die Band Die Väter aus Esslingen waren prima.

Unser Thema - You're safe - you're out - hat Kennern die Sportart verraten, die diesmal im Mittelpunkt stand : Baseball

Troy Williams, Coach des Erstligavereins Heidenheimer Heideköpfe war unser Interviewgast, er brachte Markus Winkler mit. Markus sollte eigentlich in Belgien sein zusammen mit der Nationalmannschaft, hatte sich aber am Donnerstag einen Bänderriß zugezogen. Wir wünschen ihm gute Besserung damit er auch seinem Team wieder zur Verfügung stehen kann als Pitcher, Heidenheim hat in der Bundesliga Süd gute Chancen ganz vorne dabei zu sein.

Troy erklärte uns die Spielidee vom Baseball und einige der wichtigsten Regeln. Videoszenen und Livedemonstrationen halfen uns, die drittgrößte Sportart der Welt besser zu verstehen.

Von sich persönlich berichtete er über seinen Glauben an Jesus Christus, der ihn sehr wichtig ist und dass er darüber nicht den Mund halten kann.

Hermann Gühring gab uns geistliche Impulse, hier nun einige Auszüge aus seinen Gedanken:

Baseball bietet eine gute Hilfe, um an den verschiedenen Bases zu klären, wie derzeit der Stand unsere Beziehung zu Gott ist.

Das Ziel eines Spielers ist es ja nach einem guten Schlag um alle vier Bases zu laufen und heimzukommen, um dadurch einen Punkt zu erzielen.

Am Schlag stehen bedeutet, das Steuer des eigenen Lebens in die Hand zu nehmen.

Was bringt uns zum 1. Base?

Die Erkenntnis, dass es einen Gott gibt, der einen liebevollen Plan für unser Leben hat.

Damit ist schon einiges gewonnen, aber die Frage ist: Warum bin ich so weit weg von Ihm? Jesaja 59, 1 u. 2 zeigt die Antwort : Sünde trennt von Gott.

Diese Erkenntnis bringt mich zum 2. Base:

Ich bin vor Gott schuldig geworden, dadurch dass ich ohne Gott gelebt habe.

Warum ist das so wichtig?

Ohne dass ich erkannt habe, dass ich Vergebung brauche, kann ich sie nicht bekommen. Viele verhungern am 1. Base, weil sie das nicht wahrhaben wollen.

Was bringt mich zum 3. Base?

Ich erkenne, was Kreuz und Auferstehung bedeuten. Joh. 3, 16

Jesus hat meine Schuld stellvertretend für mich getragen

Wenn ich jetzt -out- gehe, komme ich nicht -home-

Wie erreiche ich nun die Homeplate?

Ich bitte persönlich um Vergebung und vertraue Gott mein Leben an.

Jetzt bin ich endgültig in Sicherheit - safe - ich bin daheim und lebe in der Gemeinschaft mit Gott.

Dieses Bild vom Spielfeld im Baseball kann uns helfen eine persönliche Standortbestimmung zu finden - auf welcher Base stehe ich gerade?

Im Baseball kann man unterschiedlich zur Homebase kommen, wenige schaffen einen Homerum, viele sind out bevor sie überhaupt zum Schlag kommen.

Der Treffer besteht darin, zu erkennen und ja dazu zu sagen, dass Gott mich liebt und einen Plan für mein Leben hat.

Manche rennen dann gleich durch zu Base 2 oder 3, andere bleiben auf der 1. Base stehen.

Es ist spannend im Baseball den Spieler auf der Base zu beobachten, der mit der Entscheidung kämpft, ob er loslaufen soll oder nicht. Die Chance nutzten oder hoffen, dass noch eine bessere kommt?

An den Gleichnis vom König der ein Festmahl bereitet hat aus Matthäus 22 zeigt uns Hermann u.a. folgendes:

Es sind alle eingeladen- und jeder darf kommen wie er ist, aber keiner soll so bleiben wie er ist.

Der Gastgeber erwartet, dass jeder Gast das Geschenk des Festgewandes, die Gnade, annimmt und anzieht.

Hier nun noch, allerdings in Englisch eine Geschichte, die uns Hermann auf deutsch erzählte um uns das zu verdeutlichen:

GOD'S BASEBALL GAME!!!!

Bob was caught up in the spirit when he and the Lord stood by to observe a baseball game. The Lord's team was playing Satan's team.

The Lord's team was at bat, the score was tied at zero and it was the bottom of the 9th inning with two outs. They continued to watch as a batter stepped up to the plate whose name was Love

Love swung at the first pitch and hit a single, because Love never fails.

The next batter was Faith, who also got a single because Faith works with Love. The next batter up was named Godly Wisdom. Satan wound up and threw the first pitch. Godly Wisdom looked it over and let it pass because Godly Wisdom does not swing at Satan's pitches. Ball one. Three more pitches and Godly Wisdom walked,

because Godly Wisdom never swings at Satan's throws.

The bases were loaded. The Lord then turned to Bob and told him He was now going to bring in His star player. Up to the plate stepped Grace. Bob said he sure did not look like much! Satan's whole team relaxed when they saw Grace.

Thinking he had won the game, Satan wound up and fired his first pitch. To the shock of everyone, Grace hit the ball harder that anyone had ever seen. But Satan was not worried; his Centerfielder, the Prince of the air,let very few get by.

He went up for the ball, but it went right through his glove, hit him on the head and sent him crashing on the ground. Then the ball continued over the fence for a home run!!!

The Lord's team won. The Lord then asked Bob if he knew why Love, Faith, and Godly Wisdom could get on base but could not win the game?

Bob answered that he did not know why.

The Lord explained, "If your love, faith and wisdom had won the game you would think you had done it by yourself. Love, faith and wisdom will get you on base, but only My grace can get you home."